VERSCHLUSSDECKEL-DICHTUNGEN

Ausreichend Innendruck?

Verschlussdeckel-Dichtungen kommen als selbstdichtende Dichtung zum Einsatz, das heißt die erforderliche Dichtkraft wird nicht durch die Schrauben, sondern durch den Innen­druck aufgebracht. Dadurch können Schrauben mit kleinerem Querschnitt gewählt werden. Die ganze Verbindung wird kom­pakter.

Die nachfolgende Abbildung verdeutlicht das Konstruktionsprinzip.

Bei hohen Drücken oder nachgearbeiteten Verschlüssen sind Kappen vorzusehen, damit der Graphit nicht in den Spalt zwi­schen Gehäuse und Verschlussdeckel extrudiert wird. Gedrück­te Kappen bestehen aus 0,4 mm dickem Edelstahlblech 1.4541. Bei sehr hohen Drücken sind massive, gedrehte Kap­pen üblich.

Verschlussdeckel-Dichtungen haben einen rechteckigen oder
einen innen – seltener außen – abgeschrägten Querschnitt. Es
steht eine bewährte Profilreihe in sieben Bauformen zur Verfügung,
mit denen alle Dichtprobleme gelöst werden können. Die
erforderliche Vorverformung zur Anpassung der Dichtflächen
wird durch die Deckelspannschrauben aufgebracht.

Einsatztemperatur

Einsatztemperaturen bis 650 °C (Medientemperatur) sind bei
Verwendung von Kappen möglich. In diesen Fällen ist sicherzustellen,
dass die Kappen ohne Beschädigungen durch die Montage
bleiben. Nur komplett gekapselte Verschlussdeckel-
Dichtungen sind weitgehend vor Oxidation geschützt.

Downloads

Anbei finden Sie Downloads, wie Produktdokumentation, Produkt-Datenblatt, Sicherheitsinformationen und die Dichtungskennwerte.

Produktdokumentation Verschlussdeckel-Dichtungen (pdf)