Newsbeitrag Icevic

„Ich würde meinen Weg genauso wieder gehen“ – Unser Außendienstler Aleksandar Icevic im Interview

Vertrieb ist für mich mehr als nur ein Job – es ist Leidenschaft, Vertrauen und der direkte Draht zum Menschen.

KK: Wie bist du in den Vertrieb gekommen?

A: Ich habe 1997 meine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel begonnen. Eigentlich sollte das für mich nur eine Zwischenstation sein, um später noch BWL zu studieren.

Während meiner Ausbildung – in einer kleinen Einheit mit 12 Mitarbeitern – habe ich alle Stationen durchlaufen: kaufmännische Abwicklung (Anfragen, Angebote, Auftragsbearbeitung), Produktion im Betrieb, Warenein- und -ausgang sowie den Service vor Ort.

Im zweiten Ausbildungsjahr hat mich dann unser Geschäftsführer aktiv in den Vertrieb mitgenommen. Der Vertrieb hat mich sofort überzeugt – und auch stolz gemacht, dass mir in jungen Jahren so viel Vertrauen entgegengebracht wurde.


KK: Was hat dich im Vertrieb besonders geprägt?

A: Viele Besuche aus dieser Zeit haben mich sehr geprägt. Unser damaliger Geschäftsführer war trotz seines Alters von knapp 60 Jahren voller Leidenschaft für den Vertrieb.

In vielen Charakterzügen und Einstellungen habe ich mich wiedergefunden, zum Beispiel:

  • Empathie
  • Freiheit und Vertrauen
  • Zuverlässigkeit
  • Disziplin zur Selbstmotivation
  • Verlässlichkeit
  • Authentisch sein, ehrlich und glaubwürdig auftreten

Diese Philosophie begleitet mich bis heute in meiner täglichen Arbeit.


KK: Wie hast du deine Rolle im Vertrieb verstanden?

A: Ich habe mich immer als Bindeglied zwischen Kunden und Unternehmen gesehen.

Ich war die Speerspitze vor Ort und habe mein Unternehmen repräsentiert. Gleichzeitig war ich wissbegierig und habe es als meine Aufgabe gesehen, mich technisch weiterzubilden, um Kunden bestmöglich unterstützen zu können.

Mein Ziel war es immer, zuzuhören und Lösungen anzubieten – nicht einfach nur Katalogartikel zu verkaufen. Gerade bei technisch erklärungsbedürftigen Produkten konnte ich mich so vom Wettbewerb abheben.

Wenn ich etwas nicht wusste, habe ich das offen kommuniziert und aktiv nachgefragt. Dadurch bin ich mit dem Kunden auf ein gemeinsames Level gekommen – ohne den Anspruch, jemanden belehren zu wollen.


KK: Wie wichtig sind Kundenbeziehungen für dich?

A: Enge, teilweise freundschaftliche Kundenbindungen haben mich persönlich sehr geprägt.

Ich war auf Geburtstagen und Feiern eingeladen und habe viele Menschen auch außerhalb der Arbeit noch besser kennengelernt.

Selbst nach meinem Branchenwechsel zu KLINGER Kempchen wurde ich von ehemaligen Kunden kontaktiert und um technische Einschätzungen gebeten.

Mein Anspruch war und ist es, langfristige und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und nachhaltig zu denken.


KK: Warum hast du dich für den Wechsel zu KLINGER Kempchen entschieden?

A: Nach knapp 20 Jahren im gleichen Unternehmen war für mich der nächste Schritt, zu einem Hersteller zu wechseln.

Ich wollte bewusst etwas Neues beginnen, neue Produkte, neue Mitarbeiter und neue Kunden kennenlernen – ohne einfach nur zu einem Wettbewerber zu wechseln.

Bei KLINGER Kempchen habe ich das Vertriebsgebiet rund um meine Heimat- und Geburtsstadt Mainz übernommen.


KK: Wie war dein Start bei KLINGER Kempchen?

A: Nach einer umfassenden und kompetenten Einarbeitung habe ich mich schnell ins Team eingearbeitet.

Ich wurde in allen Abteilungen mit offenen Armen empfangen und habe sehr freundliche und hilfsbereite Kollegen und Kolleginnen kennengelernt.

Das war eine schwierige, aber absolut richtige Entscheidung für mich.


KK: Was hat sich durch den Wechsel für dich verändert?

A: Ich hatte von Anfang an Verantwortung für ein Umsatzgebiet und das Vertrauen meiner Vorgesetzten. Bereits nach kurzer Zeit wurde mir eine Übernahme nach der Probezeit zugesagt.

Durch die Arbeit beim Hersteller konnte ich mein technisches Wissen deutlich vertiefen. Zudem hat mir die 100% Außendiensttätigkeit geholfen, meine Organisation und Struktur im Arbeitsalltag weiterzuentwickeln – von der Terminplanung über Kundenbesuche bis hin zur Wochenplanung und Besuchsberichten.


KK: Was macht deinen Job heute besonders?

A: Ich habe einen hohen Grad an Selbstbestimmung und einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag.

Es reizt mich auch, vor Ort in Anlagen zu gehen, die PSA anzuziehen und direkt zu verstehen, welche Unterstützung der Kunde benötigt.

Durch die kurzen Wege im Unternehmen kann ich viele Eindrücke direkt weitergeben und aktiv an Lösungen mitarbeiten.


KK: Wie blickst du auf die Zeit während und nach Corona?

A: Auch während der Pandemie habe ich mich gefragt, ob der Außendienst weiterhin zukunftsfähig ist.

Durch die Investitionen unserer Geschäftsleitung und die Weiterentwicklung des Standorts wurde mir jedoch schnell gezeigt, dass Vertrauen in die Zukunft besteht.

Heute bin ich mehr denn je überzeugt:
Der persönliche Kontakt vor Ort ist unverzichtbar. Nur so kann man sich wirklich austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln.


KK: Was treibt dich im Vertrieb an?

A: In einer schnelllebigen Zeit ist es wichtig, immer am Ball zu bleiben und sowohl Branchenwissen als auch Allgemeinwissen mitzubringen.

Man muss in Gesprächen auf unterschiedliche Situationen vorbereitet sein.

Mein Anspruch ist es, aus jeder Situation zu lernen – auch aus Reklamationen oder Niederlagen. Das gehört für mich zum Vertrieb dazu.


KK: Dein persönliches Fazit?

A: Mein Job in einem Satz:

Ich würde es genauso wieder tun.