Nachhaltigkeit ist bei KLINGER Kempchen ein zentraler Bestandteil unseres Handelns. Mit der Auszeichnung durch EcoVadis Gold haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht – und sehen darin zugleich den Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen.
Im Interview spricht unsere neue Nachhaltigkeitsbeauftragte über unsere Nachhaltigkeitsstrategie, aktuelle Projekte und die Bedeutung verantwortungsvollen Handelns für die Zukunft unseres Unternehmens.
Erfahren Sie mehr im vollständigen Interview.
KK: Wie bist du in deine Rolle als Nachhaltigkeitsbeauftragte gekommen?
S.S: In meiner Rolle als Assistenz der Geschäftsführung bin ich nah an strategischen Themen dran und hatte durch Selbstauskünfte sowie Lieferantenanfragen früh Berührungspunkte mit Nachhaltigkeit. Als das Thema im Unternehmen stärker verankert werden sollte, habe ich die Verantwortung übernommen – für mich ein klares Zukunftsthema, das ich aktiv mitgestalten möchte.
KK: Warum ist dir Nachhaltigkeit persönlich wichtig?
S.S: Für mich bedeutet Nachhaltigkeit vor allem Verantwortung – für unsere Umwelt, aber auch für die Gesellschaft und kommende Generationen. Ich finde, wir müssen heute die richtigen Weichen stellen, statt Probleme einfach weiterzugeben. Gerade Unternehmen können hier viel bewegen – und genau das motiviert mich.
KK: Was treibt dich in deinem Job jeden Tag an?
S.S: Mich treibt die Idee an, Schritt für Schritt etwas zu verändern. Nachhaltigkeit passiert nicht über Nacht – aber jede Verbesserung zählt. Besonders spannend finde ich, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die wirklich im Alltag funktionieren.
KK: Was sind aktuell deine wichtigsten Themen bei uns im Unternehmen?
S.S: Aktuell arbeite ich vor allem an der Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und daran, mehr Struktur in unsere Daten und Prozesse zu bringen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vorbereitung und Begleitung von Bewertungen wie EcoVadis – und gleichzeitig, das Thema intern noch greifbarer und präsenter zu machen.
KK: Welche Rolle spielt EcoVadis für uns?
S.S: EcoVadis ist für uns ein wichtiger Kompass. Die Bewertung zeigt uns sehr klar, wo wir stehen und wo wir noch besser werden können. Gleichzeitig ist sie auch ein wichtiger Nachweis gegenüber Kunden und Partnern, dass wir Nachhaltigkeit ernst nehmen und systematisch daran arbeiten.
KK: Was war bisher dein größter „Nachhaltigkeits-Erfolg“?
S.S: Für mich ist der größte Erfolg, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen sichtbarer geworden ist und zunehmend mitgedacht wird. Gerade am Anfang geht es darum, ein Bewusstsein zu schaffen und erste Strukturen aufzubauen – das ist die Basis für alles, was noch kommt.
KK: Wo siehst du noch ungenutztes Potenzial?
S.S: Definitiv in der weiteren Verankerung im Arbeitsalltag. Nachhaltigkeit hat in fast allen Bereichen Einfluss – von Prozessen bis zu Entscheidungen.
Gerade in einem Unternehmen wie unserem, dessen Produkte durch ihren Einsatz stark beansprucht werden und nicht ohne Weiteres wiederverwertet werden können, liegt das Potenzial vor allem in den Bereichen, die wir aktiv beeinflussen können: zum Beispiel in effizienteren Prozessen, langlebigeren Lösungen, einem bewussten Ressourceneinsatz und der kontinuierlichen Optimierung unserer Abläufe.
Wenn es uns gelingt, Nachhaltigkeit noch stärker ganzheitlich zu denken und alle Mitarbeitenden mitzunehmen, können wir auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen viel erreichen.
KK: Was wünschst du dir für die Zukunft – bei uns im Unternehmen?
S.S: Ich wünsche mir, dass Nachhaltigkeit ein selbstverständlicher Teil unserer Unternehmenskultur wird und wir unsere Fortschritte weiter konsequent ausbauen. Besonders wichtig ist mir, dass wir nicht nur Konzepte entwickeln, sondern konkrete Maßnahmen umsetzen und Erfolge messbar machen – und das gemeinsam als Team.
